Liebe Freundinnen und Freunde der Orgelspiele,

 

so schön war das zweite Festival-Wochenende rund um Güstrow:
In der hübschen kleinen Dorfkirche in Badendiek trafen sich Orgel und Blechbläser zu einem stimmungsvollen Auftakt des 2. Festival-Wochenendes. Furios ging es am Freitag im Dom zu Güstrow weiter. Henry Fairs erfreute mit einem höchst beeindruckenden Konzert auf der großen Lütkemüller-Orgel … und zwischen allem schwebte der Engel, die großartige Bronzeskulptur von Ernst Barlach aus dem Jahr 1927. Modern und spannend war die Uraufführung „Memento Mori“ unter Leitung der jungen Komponistin Giulia Corvaglia und Ihrer Musikerkollegen mit Männerschola und Sprecher. So sah das auch unser Medienpartner, der NDR, der mit einem Aufnahmeteam vor Ort war und voraussichtlich am Mittwoch Abend (25. Mai) einen Filmbericht über das Konzert senden wird. Den Abschluss bildete am Sonntag Nachmittag Fabio Paiano mit seiner Rocksuite – jung, aufregend, ungewöhnlich und Orgel einmal ganz anders.
 
Nun erwarten wir das dritte Festival-Wochenende rund um Jarmen
Wir starten am Donnerstag, 26. Mai, 19.30 Uhr in der Stadtkirche in JARMEN mit Jeremy Joseph aus Wien an der Orgel von B. Grüneberg von 1901. Auf dem Programm „Turning Point“ stehen Präludien, Fugen und Choralbearbeitungen verschiedener klassischer Komponisten.

Am Freitag, den 27. Mai um 19.30 Uhr präsentieren uns in KARTLOW die Violinistin Kathrin Spillner und der Organist Alexander Annegarn die Schönheiten und Eigenheiten ihrer Instrumente. Im Konzert „Ambivalenzen“ verweben sich Klangfarbe, Affekt und Dynamik von Violine und Orgel, die immer wieder neu gegenübergestellt und fein ausbalanciert werden.

Der Organist Lukas Storch bringt am Samstag 28. Mai, 19.30 Uhr in RANZIN das Programm „Trost, Tod und Oster-Triumph“ zu Gehör. Dieses Konzert entwickelt mit seiner faszinierenden Kombination verschiedener Werke klassischer und zeitgenössischer Komponisten unterschiedliche Stile und eröffnet dabei ganz neue musikalische Perspektiven.

Das Abschlusskonzert der diesjährigen Orgelspiele Mecklenburg-Vorpommern, die unter dem Motto WENDEPUNKTE stehen, trägt den Titel HOFFNUNG und findet am Sonntag Nachmittag, 29. Mai um 14.30 Uhr in GÜTZKOW statt. Der renommierte Organist Krzysztof Urbaniak (Professor in Lodz) spielt Stücke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy und Karg-Elgert. Den Auftakt macht Bachs großartige Passacaglia, ein Stück permanenter Klangverwandlung über einem gleichbleibenden Fundament.

Wir freuen uns auf diese Konzerte und die Begegnungen mit Ihnen vor Ort.

Das sind die Orgelspiele


Musik: Nikolaus Bruhns (1665 - 1697): Praeludium e-moll. Unser Dank gilt Boris A. Knop (Konzept), Michael Krömer (Video), KMD Christoph D. Minke (Orgel) und Heiko Preller (Fotos).
 

Aktuelles


Ab sofort können Sie die Eintrittskarten zu unseren Konzerten über unsere Website erwerben. Bei jeder eintrittstpflichtigen Veranstaltung finden Sie den Button »Tickets«, der direkt zu dem gewünschten Konzert bei unserem Kooperationspartner Eventbrite führt.

Unsere Konzerte haben einheitliche Eintrittspreise:

Normal 15 €

Ermäßigt 8 €

(Jugendliche ab 16 bis 21 Jahre, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger mit Nachweis)

Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben freien Eintritt.
Für Orgelführungen und musikalische Gottesdienste ist der Eintritt frei.

Alternativ können Sie Tickets direkt an der Konzertkasse vor Ort ab einer Stunde vor Beginn des Konzerts erwerben.

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Es kann leider unvermeidbar sein – auch kurzfristig – Programmänderungen vorzunehmen. Sie sind stets aktuell informiert, wenn Sie unseren Newsletter abonnieren oder sich laufend auf unserer Internetseite www.orgelspiele.de orientieren.

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Als mir Helga Trölenberg zum ersten Mal von der Vision der Orgelspiele Mecklenburg-Vorpommern berichtet hat, war ich sofort begeistert. Konzerte in verträumten Dorfkirchen mit wahren Kleinoden an Orgeln! Sie sind ein spannendes Podium sowohl für junge als auch etablierte Musiker, die dazu angehalten sind, einzigartige Programme oder Projekte umzusetzen. Die Orgeln erklingen solistisch, in verschiedensten Kombinationen mit anderen Instrumenten und werden Kindern und Jugendlichen näher gebracht. Es ist ein vielseitiges und spannendes Festival, das verschiedenste Orte, Genres und Kunstrichtungen vereint.

Franz Danksagmüller, Professor für Orgel an der Musikhochschule Lübeck

Die Orgellandschaft Mecklenburg-Vorpommerns ist einzigartig. Fast jede der zahlreichen Dorf- und Stadtkirchen beherbergt wenn nicht gar ein historisches, dann noch immer ein interessantes Instrument. Ein Schatz, der Dank vielerlei Bemühungen für Kenner gehoben ist – von dem aber noch immer zu wenige Leute wissen. Ihn in Stadt und Land erlebbar zu machen – was für eine schöne Aufgabe!

KMD Christoph D. Minke, Kantor und künstlerischer Leiter des Schönberger Musiksommers

"Solang' as de Örgel geiht, is de Kirch nich ut", sagt ein plattdeutsches Sprichwort und meint: "Solange das Herz schlägt, lebt der Mensch". Kirchgang steht also im Gedächtnis des Volkes für Leben, Orgelspiel für das Herz. In der Tradition der Menschen, in ihrem Gefühl für Überliefertes, Vertrautes, für Heimat nimmt der Klang der Orgel immer einen besonderen Platz ein.
Das verdienstvolle Vorhaben, im ganzen Bundesland auf dieses "Herkamen von öltlings her" hinzuweisen, stimmt ganz mit den Zielen des Heimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. überein. Und so ist es uns eine Freude, bei der Pflege der musikalischen Traditionen in unserem Bundesland mithelfen zu dürfen.

Dr. Cornelia Nenz, Vorsitzende des Heimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Die Orgelspiele bringen auf eine besondere Weise Kleinode der norddeutschen Orgelbaukunst zum Klingen. Die Konzerte vereinen Räume und Klänge zu ganzheitlichen Erlebnissen und überraschen die Besucher mit den zahlreichen Schätzen historischer Orgeln in Mecklenburg-Vorpommern. Authentische Räume und ideale akustische Bedingungen sind beste Voraussetzungen, um mit den Klangschönheiten Menschen aus Nah und Fern zu begeistern.

Friedrich Drese, Leiter des Mecklenburger Orgelmuseums und Orgelsachverständiger der Nordkirche

Wo gibt es eine so zeitlich vollständig erhaltene Orgellandschaft? Hier! Jetzt mühsam alle kleinen und großen Kirchen der Region selber abklappern und besichtigen, aber ohne Klangeindruck, Ruhe, Hintergrundinformationen oder sogar vor verschlossenen Türen stehend? Entäuschend. Besser zu den Orgelspielen fahren! Feine Musik von professionellen Musikern an interessanten Instrumenten in schönen Kirchen im gastfreundlichen Mecklenburg. Selbst für Leute, die tagtägliche Routine im Umgang mit Orgeln haben, ein bewegender Moment mit neuen Eindrücken!

Johann-Gottfried Schmidt, Historische Tasteninstrumente, Rostock

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