Innenansicht der Runge-Orgel in Döbbersen, Foto: Heiko Preller

Kleine und große Königinnen

Details unserer Orgeln

Seltene Technik, die erhalten blieb

Orgel von Barim Grüneberg, 1867, in der Dorfkirche Reinberg, Foto: Heiko Preller

Wie Mehmel gehörte Barnim Grüneberg zu den führenden Orgelbauern in Pommern. Er war ein Neffe des Berliner Orgelbauers Carl August Buchholz, bei dem er in der Lehre war. 1854 begann er mit dem selbständigen Bau von Orgeln. Bis zur Übergabe der Firma 1905 an den Sohn Felix Grüneberg waren 500 Orgeln erbaut worden.

Die Orgel in Reinberg war unverändert erhalten geblieben, als sie 1992 durch die Firma Schuke (damals Potsdam) restauriert wurde. Eine in dieser Form seltene technische Einrichtung ist der „Collectivzug“, der auf mechanische Weise alle Register des Hauptwerkes mit einem Griff einschalten lässt.

Disposition: zwei Manuale, Pedal, mechanische Schleiflade, 9 Register

1. Manual / C-f3

  • Principal 8‘
  • Gedackt 8‘
  • Octave 4‘
  • Progressivnormon 2-3fach

2. Manual / C-f3

  • Rohrfloete 8‘
  • Salicional 8‘
  • Flauto amabile 4‘

Pedal / C-d1

  • Subbaß 16‘
  • Violon 8‘

 

  • Pedalcoppel
  • Manualcoppel
  • Collektivzug

Sie hören diese Orgel in diesem Konzert.

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