Innenansicht der Runge-Orgel in Döbbersen, Foto: Heiko Preller

Kleine und große Königinnen

Details unserer Orgeln

Innovativ und ziemlich laut

Orgel von Johann Friedrich Schulze, 1844 in der St.-Margareten-Kirche Glewitz, Foto: Heiko Preller

Johann Friedrich Schulze war ein innovativer Orgelbauer, der sich gut vermarkten konnte. Er wußte, welcher Klanggeschmack „modern“ war und disponierte die Orgeln in dieser Weise mit Flöten und Streicherregistern wie andere Orgelbauer auch. Ein Merkmal seiner Orgeln ist die enorme Lautstärke. So kann der Hörer auch den vollen Klang der Glewitzer Orgel nur eine begrenzte Zeit ertragen. Für die vollen Kirchen und den lauten Gesang damaliger Zeit waren diese Orgeln gut geeignet. Viele seiner Orgeln wurden nach und nach durch andere ersetzt, weil sie nicht von bester Qualität gebaut waren.

Die sehr stark verfallene und durch Holzwurm beschädigte Orgel in Glewitz wurde bis 2004 aufwändig durch den Schuke Orgelbau Potsdam restauriert.

Disposition: ein Manual, Pedal, mechanische Schleiflade, 9 Register

1. Manual / C-f3

  • Bordun 16‘
  • Principal 8‘
  • Gedact 8‘
  • Gambe 8‘
  • Oktave 4‘
  • Hohlflöte 4‘
  • Mixtur 5fach

Pedal / C-d1

  • Gedactbass 8‘
  • Subbass 16‘

 

  • PedalCoppel
  • ManualCoppel

Sie hören diese Orgel in diesem Konzert.

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