Innenansicht der Runge-Orgel in Döbbersen, Foto: Heiko Preller

Kleine und große Königinnen

Details unserer Orgeln

Eine Orgel aus Fertigteilen

Orgel von F. Beyer, 1922 in Brandshagen. Foto: Heiko Preller

Beyer war Lehrling und Geselle bei Friedrich Albert Mehmel in Stralsund. Nach Aufenthalten in anderen Firmen ließ er sich nach 1918 in Zingst nieder. Der Orgelneubau in Brandshagen ist ausschließlich mit Zulieferteilen errichtet worden, die er bei der Firma Laukhuff (Weikersheim) bezog. Das war zu jener Zeit nicht ungewöhnlich für Handwerker, die allein oder in kleinsten Verhältnissen arbeiteten. Beyer wird nachgesagt, dass er ein gewissenhafter Orgelbauer war. So war er zu Mehmels Zeit dessen Vertreter bei Außenterminen und führte Reparaturen und Wartungsarbeiten aus. Neben der Orgel in Brandshagen ist nur die Orgel in Teterin als Neubau Beyers, ebenfalls unter Verwendung von Laukhuffteilen, bekannt.

Mit ihren zahlreichen Koppeln hat die Orgel über die Verwendung der einzelnen oder frei zusammengestellten Register (Pfeifenreihen) hinaus weitere Möglichkeiten, die zusätzliche Klänge ermöglichen, aber auch das Tutti deutlich verstärken.

Disposition: zwei Manuale, Pedal, pneumatische Kegelladen, 11 Register

1. Manual / C-f3

  • Bordun 16‘
  • Principal 8‘
  • Gamba 8‘
  • Octave 4‘
  • Progressio harmonika 2-3fach

2. Manual / C-f3

  • Gedackt 8‘
  • Salicional 8‘
  • Aeoline 8‘
  • Flöte 4‘

Pedal / C-d1

  • Subbass 16‘
  • Cello 8‘

 

  • Pedalkoppel I
  • Pedalkoppel II
  • Manualkoppel II-I
  • Superoktavkoppel I
  • Superoktavkoppel II
  • Mezzoforte
  • Tutti

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