Konzerte-Detail

Donnerstag ·

Klosterkirche Rühn

Orgel von Friedrich Friese (III), um 1890


Franz Danksagmüller (Orgel, Live-Electronic und Konzept) und Ludwig-Christian Glockzin (Sprecher)

Die schaurigen Kurzgeschichten von E. A. Poe zählen zu den Klassikern der Weltliteratur, die viele Autoren nach ihm noch beeinflusst haben. Viele von ihnen wurden verfilmt oder als Basis für Kompositionen verwendet. Es werden u.a. “Die Maske des Roten Todes” und "Die Grube und das Pendel” zu erleben sein. Es erwartet Sie eine Symphonie aus Sprache, Musik und Illumination.


Die Künstler

Franz Danksagmüller

Der Komponist und Organist Franz Danksagmüller vereint in seinen innovativen Projekten, Kompositionen und Live-Elektronik Performances ein weites künstlerisches Spektrum. In seiner Arbeit lotet er die Verbindung von historischer und neuer Musik sowie von klassischen Klangkörpern und neuesten elektronischen Instrumenten immer wieder neu aus.
Franz Danksagmüller ist sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen Besetzungen tätig, u.a. mit dem Saxophonisten Bernd Ruf. In dem Musiktheater Just Call Me God mit John Malkovich in der Hauptrolle arbeitete Franz Danksagmüller (Live-Elektronik) mit Martin Haselböck (Musikkonzept und Orgel) zusammen. In seinen jüngsten Projekten verbindet er seine Kompositionen mit Visualisierungen und Filmaufnahmen. Franz Danksagmüller studierte Orgel, Komposition und elektronische Musik in Wien, Linz, Saarbrücken und Paris.
1994 erhielt er den Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, und wurde bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Von 1995 bis 2003 wirkte Franz Danksagmüller als Dozent an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Von 1999 bis 2005 war er Organist und Komponist am Dom in St. Pölten (Österreich). Seit 2005 ist er Professor für Orgel und Improvisation an der Musikhochschule Lübeck. Als Juror ist er bei bedeutenden Orgelwettbewerben tätig, u.a. in Haarlem, Alkmaar, Lübeck und St. Albans. Seit 2015 ist er Gastprofessor an der Musikhochschule in Xi´an in China, ab September 2018 Gastprofessor an der Royal Academy of Music in London.

Ludwig-Christian Glockzin

Jahrgang 1953, aufgewachsen in Kassel, Pädagogikstudium (Diplom Soz.-Päd.), Schauspielstudium (Diplom/Bühnenreife), erstes festes Engagement am Staatstheater Kassel
Seit 1987 freiberuflicher Schauspieler und Regisseur; Engagements u.a.: Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, Bühnen Lübeck, Oper Hamburg, Theater Oberhausen, Staatstheater Braunschweig, Kampnagel Hamburg, Theater Combinale, Lübeck.
Arbeit für Fernsehen und Film; 1988 - 1998 Dozent für Schauspiel am Hamburger Schauspiel-Studio; 1993 - 1998 Leitung des Studios (Co-Direktion: Hildburg Frese).
Lehrauftrag an der Universität Hamburg/HfM im Bereich Musiktheater-Regie (1989 – 2006).
Theater-Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Projekte mit psychisch, körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen.


DER SPIELORT:

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