Geschichte und Disposition Orgel in Dreilützow von 1708

... aber vielleicht war es Matthias Dropa.

Das Baujahr ist durch die Eingravierung in einer Metallpfeife belegt. Der erste Standort war die Lambertikirche in Lüneburg. Deshalb wird vermutet, dass es sich bei dem Orgelbauer um den Schnitgergesellen Matthias Dropa handelt, der ab 1705 in Lüneburg lebte. 1801 kam die Orgel nach Camin in Mecklenburg. 1833 baute Friedrich Friese (I) ein angehängtes Pedal dazu. 1853 gelangte das Werk nach Dreilützow. 1953 unternahm Firma Schuke (Potsdam) eine Instandsetzung, wobei die fehlenden Register Mixtur und Tromet nicht ersetzt wurden. 2004 erfolgte eine vollständige Restaurierung und Rückführung auf den vermuteten Erstzustand durch Firma Jehmlich (Dresden) unter Leitung des Restaurators Andreas Hahn. Neu gebaut wurden ein Mehrfaltenkeilbalg, Teile der Traktur, alle Prospektpfeifen und die Mixtur. Nach einem Vorbild aus Ugale in Lettland (Zinke 8’ 1701) wurde die Tromet 8’ rekonstruiert.

Manual / C-c3, mechanische Schleiflade,

  • Gedact 8’
  • Principal 4’
  • Gedact 4’
  • Principal 2’ (2004)
  • Mixtur 3fach (2004)
  • Tromet 8’ (2004)

Winddruck: 65 mm WS, Stimmtonhöhe ca. 450 Hz, Stimmungsart: Werckmeister III (seit 2004)

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