Innenansicht der Runge-Orgel in Döbbersen, Foto: Heiko Preller

Kleine und große Königinnen

Details unserer Orgeln

Original wie am ersten Tag

Im Inneren der Grüneberg-Orgel in Zierke, Foto: Heiko Preller

Die Orgel steht so da, wie Barnim Grüneberg sie 1898 aufgebaut hat. Alle Versuche von Veränderungen oder Umbauten gingen an ihr vorüber. Nur die Prospektpfeifen musste sie – wie viele tausend andere Orgeln auch – im Jahr 1917 der Kriegsindustrie opfern. Nach Ende des Krieges hatten die Orgelbauer in Deutschland viel zu tun – überall wurden neue Pfeifen in das “Gesicht” der Orgeln gestellt. Nur mit dem guten Material haperte es. Anstelle des sogenannten Orgelmetalls, einer Legierung aus Zinn und einem kleinen Anteil Blei, wurden die Pfeifen aus Zinkblech hergestellt. Überall dort, wo sie in guter Qualität hergestellt und erhalten sind, haben sie auch Berechtigung, weiter in der Orgel zu bleiben. So auch hier in Zierke.

Disposition: Ein Manual, mechanische Kegelladen, 7 Register

Manual / C-f3

  • Principal 8’    
  • Hohlflöte 8’   
  • Gedackt 8’     
  • Aeoline 8’      
  • Octave 4’
  • Floete 4’        

Pedal / C-d1

  • Subbaß 16’

PedalCoppel

Sie hören die Orgel in diesem Konzert.

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